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Relationships

Heteronormativität

Kurzbeschreibung

Heteronormativität bezeichnet die Annahme, dass alle Beziehungen zwischen cisgeschlechtlichen, heterosexuellen Menschen stattfinden. Heteronormativität erwartet, dass:

Ausführliche Erklärung

Heteronormativität bezeichnet die Annahme, dass alle Beziehungen zwischen cisgeschlechtlichen, heterosexuellen Menschen stattfinden. Heteronormativität geht davon aus, dass: - Menschen in zwei klar getrennte, sich ergänzende Geschlechter fallen (männlich/weiblich). - Männer romantisch/sexuell auf Frauen stehen und Frauen auf Männer. - Traditionelle Geschlechterrollen (maskuliner Mann, feminine Frau) die Norm und das Ideal sind. Heteronormativität ist die Vorstellung, dass Heterosexualität die "Standard"- oder "normale" Seinsweise sei. Diese Denkweise setzt voraus, dass alle Menschen von Natur aus heterosexuell sind, und behandelt dies als Ideal, was andere Sexualitäten weniger gültig oder unsichtbar erscheinen lassen kann. Sie kann auch soziale Stigmatisierung oder Diskriminierung gegenüber queeren Beziehungen erzeugen und Menschen unter Druck setzen, ihre Orientierung oder Geschlechtsidentität zu unterdrücken. ### Ursprung des Begriffs Der Begriff "Heteronormativität" wurde 1991 von Michael Warner, einem Queer-Theoretiker, geprägt. Er erschien erstmals in seiner Einleitung zur Anthologie "Fear of a Queer Planet: Queer Politics and Social Theory". Obwohl Warner uns das Wort gab, entwickelten sich die dahinterstehenden Ideen über Jahrzehnte. Der Begriff wurde bald zum Standardvokabular in Soziologie, Gender Studies, Medienanalyse und queerem Aktivismus.
Quelle

Dieser Eintrag basiert auf einem Artikel aus dem FetLife Kinktionary. Der Inhalt wurde übersetzt und an das Kinky Circle Wiki angepasst.

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