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Relationships

Amatonormativität

Kurzbeschreibung

Amatonormativität ist die Vorstellung, dass eine romantische, monogame Beziehung die „Standard“- oder wichtigste Form der Verbindung sei. Im Kink-Kontext wird sie oft als einschränkende kulturelle Voreingenommenheit betrachtet, die Folgendes bewirken kann:

Ausführliche Erklärung

Amatonormativität ist die Vorstellung, dass eine romantische, monogame Beziehung die „Standard“- oder wichtigste Form der Verbindung sei. Im Kink-Kontext wird sie oft als einschränkende kulturelle Voreingenommenheit betrachtet, die Folgendes bewirken kann: - Dynamiken wie platonische Partnerschaften, Polyamorie, reine Spielbeziehungen oder Solo-Kink marginalisieren. - Es für Menschen erschweren, Verbindungen, die nicht romantisch/monogam sind, wertzuschätzen oder zu priorisieren. - Menschen das Gefühl geben, dass Kink-Partner*innen auch romantische oder sexuelle Partner*innen sein sollten, selbst wenn dies nicht beabsichtigt ist. ### Ursprung des Begriffs Der Begriff wurde von der Philosophin Elizabeth Brake in ihrem 2012 erschienenen Buch „Minimizing Marriage: Marriage, Morality, and the Law“ geprägt. Der Begriff setzt sich aus „amato“, lateinisch für „geliebt“ oder „Liebe“, und „Normativität“ zusammen, der Vorstellung, dass etwas ein gesellschaftlich durchgesetzter Standard ist. Brakes Buch war eine Kritik an kulturellen und rechtlichen Systemen, die romantische, monogame Partnerschaften gegenüber anderen Verbindungen bevorzugen.
Quelle

Dieser Eintrag basiert auf einem Artikel aus dem FetLife Kinktionary. Der Inhalt wurde übersetzt und an das Kinky Circle Wiki angepasst.

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