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Relationships

Ethische Nichtmonogamie

Kurzbeschreibung

Ethische Nichtmonogamie (ENM) ist ein Überbegriff für mehrere Beziehungen, die nicht monogam sind, aber zwischen Menschen bestehen, die voneinander wissen, dass die andere Person weitere Beziehungen hat, und diesen Beziehungen zustimmen. Dieser Beziehungsstil basiert auf offener, ehrlicher und respektvoller Behandlung aller Beteiligten.

Ausführliche Erklärung

Ethische Nichtmonogamie (ENM) ist ein Überbegriff für mehrere Beziehungen, die nicht monogam sind, aber zwischen Menschen stattfinden, die voneinander wissen, dass die andere Person weitere Beziehungen hat, und diesen Beziehungen zustimmen. Dieser Beziehungsstil basiert auf offener, ehrlicher und respektvoller Behandlung aller Beteiligten. ### Arten ethischer Nichtmonogamie Häufige Beziehungsformen, die unter ENM fallen, sind: - Offene Beziehungen - Swinger - Cuckolding - Stag/Vixen - Hotwife/Hothusband - Polyamorie Diese Beziehungsformen unterscheiden sich, aber alle Beteiligten wissen, was passiert, und stimmen der Situation zu. Dies gilt daher als ethisch, im Gegensatz zu mehreren Beziehungen ohne Wissen der Beteiligten, was allgemein als „Fremdgehen“ bekannt ist. ### Wichtige Konzepte in der Nichtmonogamie Mehrere Beziehungen gleichzeitig zu balancieren, kann schwierig sein und erfordert oft die Entwicklung oder Verfeinerung bestimmter Fähigkeiten. Zeitmanagement, respektvoller Dialog und der Umgang mit Emotionen (sowohl „guten“ als auch „schlechten“) sind zentrale Konzepte von ENM. Viele polyamore Autor*innen geben wunderbare Einblicke in ENM, typischerweise jedoch aus einer polyamoren Perspektive. Auch die Auseinandersetzung mit der Kink-Community ist eine großartige Möglichkeit, mehr darüber zu erfahren, wie Einzelpersonen ENM praktizieren. Es gibt in der Regel keinen richtigen Weg, obwohl es schädliche Praktiken gibt, die für gesunde Beziehungen besser vermieden werden sollten. Fühle dich niemals schlecht, wenn du deine Grenzen und dein persönliches Wohlbefinden schützt! ### Ethische vs. Konsensuelle Nichtmonogamie Konsensuelle Nichtmonogamie (CNM) wird manchmal anstelle des Begriffs ENM verwendet. Der Hauptgrund dafür ist, dass es die Möglichkeit gibt, nicht fremdzugehen, ohne dass alle Beteiligten vollständig voneinander wissen. In den Augen mancher wird diese Praxis nicht als ethisch betrachtet und sollte daher nicht unter das ENM-Banner fallen. Diese Diskussion umfasst Beziehungsformen wie „Don't ask, don't tell“, die „100-Meilen-Regel“ oder „monogamish“, da sie je nach Befragtem möglicherweise in die ethische Unterscheidung fallen oder nicht. Aufgrund der Unklarheit darüber, was ethisch ist und was nicht, ziehen es manche Menschen vor, zu präzisieren, dass es sich um konsensuell handelt. Dies verschiebt das Konzept weg von der Verbindung zu möglicherweise unterschiedlichen Normen und Werten, die von Person zu Person variieren, und hin zu nichtmonogamen Beziehungen, denen alle Teilnehmenden zustimmen. Dies ist heute ein gebräuchlicherer Begriff in der Sexualwissenschaft, Beziehungsforschung und Geschlechterforschung, aufgrund der präziseren Definition.
Quelle

Dieser Eintrag basiert auf einem Artikel aus dem FetLife Kinktionary. Der Inhalt wurde übersetzt und an das Kinky Circle Wiki angepasst.

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