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Roles

Fleisch

Kurzbeschreibung

Im BDSM-Kontext bezeichnet "Meat" eine intensive Rolle der Erniedrigung oder Objektifizierung, bei der ein*e Submissive als bloßer Körper behandelt wird, der benutzt, gehandhabt oder bearbeitet wird, anstatt als vollwertige Person innerhalb der Szene. Der Reiz liegt darin, einvernehmlich Identität, Handlungsfähigkeit oder Individualität abzulegen und den*die Submissive auf "nur Fleisch" für die Nutzung durch den*die Dominante*n zu reduzieren.

Ausführliche Erklärung

Im BDSM ist "Fleisch" eine intensive Rolle der Erniedrigung oder Objektifizierung, in der ein Sub als Körper behandelt wird, der benutzt, gehandhabt oder bearbeitet wird, anstatt als vollwertige Person innerhalb der Szene. Der Reiz liegt darin, Identität, Handlungsfähigkeit oder Individualität einvernehmlich abzustreifen und den Sub auf "nur Fleisch" für die Nutzung durch den Dominanten zu reduzieren. Diese Rolle tritt typischerweise in starken Erniedrigungs-, Objektifizierungs- oder CNC-Fantasien auf und kann mit Bondage, grober Behandlung, Primal Play oder Impact Play kombiniert werden. Sie kann auch in Rollenspielen verwendet werden, in denen der Sub wie eine Gefangene oder ein anonymer Körper präsentiert oder zur Schau gestellt wird. Diese Rolle wird immer ausgehandelt, und der Verlust der Menschlichkeit ist symbolisch, nicht wörtlich zu verstehen. Aftercare ist essenziell, da diese Szenen emotional sehr intensiv sein können. ### Warum Menschen darauf stehen Menschen, die sich zu dieser Rolle hingezogen fühlen, mögen vielleicht: - Extreme Objektifizierung und die psychologische Erleichterung, nicht denken oder handeln zu müssen. - Machtungleichgewicht oder das völlige Überwältigt- oder Beanspruchtwerden. - Primale oder animalische Szenen, in denen Rollen mit Beute oder physischer Dominanz zu tun haben. - Loslösung von der Identität, die Flucht, Katharsis oder Transformation ermöglicht. - Physisch behandelt zu werden – gehoben, positioniert, bewegt oder benutzt zu werden. ### Sicherheit und Einvernehmen Aufgrund ihrer Intensität erfordern Szenen, in denen diese Rolle gespielt wird: - Explizite Aushandlung von Sprache, Grenzen und Ton. - Check-ins oder nonverbale Safewords (Objektifizierung kann die Sprache einschränken). - Bewusstsein für emotionale Verletzlichkeit (Entmenschlichung kann tief treffen). - Definierte Grenzen, was "Nutzung" beinhaltet (sexuell, physisch, zur Schau stellen usw.). - Gute Aftercare, um das Gleichgewicht wiederherzustellen.
Quelle

Dieser Eintrag basiert auf einem Artikel aus dem FetLife Kinktionary. Der Inhalt wurde übersetzt und an das Kinky Circle Wiki angepasst.

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